Ein Urgestein, der ehrenamtlichen Arbeit bei Blau-Weiß Wittorf , hört auf. Viele Jahre, nein einige Jahrzehnte, nämlich seit 1974 hat Franz mit seinem unermüdlichen Einsatz, den Leuten den Sport näher gebracht. Man muss sich das einmal überlegen. Der Verein Blau – Weiß Wittorf ist 114 Jahre alt. 52 Jahre davon hat Franz ehrenamtlich, Sportler trainiert und betreut. Die Sportler die er trainiert hat gehen in die Hunderte, vielleicht sogar mehr. Angefangen hat es mit Jugendlichen die er turnerisch betreute. Bis 1995 leitete er das Kinderturnen. Ab 1981 kam die Männergymnastik dazu. Diese gibt er nun, nach 45 Jahren in andere Hände. Einige sind schon seit Jahrzehnten dabei. Es herrscht ein familiäres Verhältnis in der Gruppe. Auch einige Neue finden immer wieder den Weg zu uns. Das es über die vielen Jahre so gut läuft, liegt sehr stark an unserem Franz. Nie autoritär oder laut schreiend hatte er die Jungs immer fest im Griff. Er hatte da natürlich auch so seine kleinen Tricks. Wenn wir beim Warmmachen zu sehr ins plaudern kamen, ließ er uns hinsetzen und wieder aufstehen. Das wirkte immer. Ohne das wir es mitbekamen.
Sein Wirken für den Verein und den Sport war aber noch viel größer, auch über den Verein hinaus. Über 10 Jahre nahm er auf dem Wittorfer Sportplatz das Sportabzeichen ab. Auch bei der Abnahme des Kindersportabzeichen war er über Jahre aktiv .Er ging in die Kindergärten, nahm dort das Sportabzeichen ab und ehrte anschließend die Kinder. Das war ein großer logischer Aufwand. Der wurde aber noch überboten, denn von 2002-2006 organisierte er im Rahmen des Stadtteilfestes den 3-Brückenlaul für Skater. Mit Plakat, Button und Straßensperrung. Auch im Ältestenrat des Vereins ist er schon lange tätig. Es fast unmöglich alle seine Tätigkeiten für den Sport und den Verein aufzuzählen, ohne einige zu vergessen.
Natürlich erhielt er auch Ehrungen und Auszeichnungen vom Verein, der Stadt und dem LSV.
Franz hat, sein halbes Leben viel Zeit und Herzblut in die Weitergabe und Anregungen für den Sport investiert.
Danke Franz viele haben von Deinem ehrenamtlichen Engagement profitiert.
Karl-Heiner Reß










